S u c h e n :
 
       dknc-ev.de   Verein DKNC  Tierdiebstahl  Methoden
 

Methoden des Tierdiebstahls


Im Zusammenhang mit Altkleidersammlungen wurde immer wieder festgestellt, dass oft vor oder nach Sammlungen, bei denen der karitative Zweck meist nur vorgetäuscht ist, Tiere (überwiegend Katzen) verschwinden. Zunächst vorwiegend in der Nacht, inzwischen aber auch am Tage.

Denkbar ist folgendes Vorgehen: Die Sammler kommen immer zweimal. Einmal um die Sammelbehälter zu verteilen und einige Tage später, um diese abzuholen. Dazu stellen Sie die Behälter nur in einigen Straßen des Ortes auf, ebenso in den Nachbarorten. Dieses Vorgehen ermöglicht ihnen, sich lange in der Gegend aufzuhalten, ohne Aufsehen zu erregen. In dieser Zeit kann natürlich unauffällig so einiges ausgespäht werden, wie beispielsweise: Gibt es viele Katzen im Ort? Sind einige zutraulich und lassen sich von Fremden anfassen? Gibt es Plätze an denen Wildlinge gefüttert werden? Katzenklappen in Fenstern/Haustüren? Sind die Bewohner tagsüber zu Hause?

Diese Informationen sind interessant für diejenigen, die dann als Tierfänger denselben Ort wenig später aufsuchen. Hiervon hängt auch die Fangmethode ab.

Folgendes wurde schon dokumentiert:

Handzahme Katzen werden eingefangen und entweder im Auto oder sogar im Rucksack von einzelnen Personen zu Fuß abtransportiert.

Katzen wurden am hellen Tag von niedrig gelegenen Balkonen gestohlen, teilweise sogar die Katzenschutznetze durchschnitten.

Tierfänger benutzten Transporter mit der Aufschrift eines Tierheims, das angeblich eine Kastrationsaktion durchführt und vorgibt, die Tiere später dort wo sie weggeholt wurden, wieder freizulassen. Auch nicht jedem Tierheim sollten Sie Vertrauen schenken, besonders dann, wenn der Umsatz an Tieren sehr hoch ist, während andere Probleme mit Vermittlungen haben.

Es wurden schon Fänger mit Schlingen gesehen oder auch ausgelegte Schlingen gefunden. Es gab auch eindeutige Halsverletzungen bei Tieren, die entkommen sind!

Autos werden präpariert, so dass im Bodenblech eine Klappe ist und die Tiere mit Fressködern angelockt und dann von oben ein Käfig über sie gestülpt wird (hieraus erklären sich auch Verletzungen an Schwanz oder Pfoten, bei Tieren die noch entwischen konnten).

Sexualduftstoffe, die auch bei kastrierten Tieren und sogar bei äußerst scheuen Tieren so wirken, dass sie von den Tätern praktisch ohne Gegenwehr mitgenommen werden.

Im Landkreis Bamberg sind Anfang 2008 ganz dreiste Diebe von einem Bauernhof zum anderen gezogen und haben eine Kastrationsaktion der Uni Bamberg (die gar keinen medizinischen Bereich hat) vorgetäuscht. So sind ganze Würfe junger Katzen aber auch etliche ältere Tiere verschwunden.

Manche Fangaktionen werden von telefonischen Anfragen nach Haustieren begleitet, anderen ging eine Befragung zu den Tieren direkt an der Haustür voraus.


 
 
Letzte Aktualisierung: Sat Nov 1 21:54:59 2008 Holger Brüser
 
    Diese Seite drucken    Diese Seite weiterempfehlen    Zur vorherigen Seite    Zum Seitenanfang    
Anmelden:
Benutzer:  
Kennwort:
[ R e g i s t r i e r e n ]

Zur Zeit sind 0 Benutzer online, davon 0 registrierte Benutzer und 0 Gäste.

Derzeit online