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Geschichtlicher Rückblick des Haustierdiebstahls und der Beschaffung von Tieren für die Vivisektion


Wer kennt sie nicht, die vielen Webseiten zum Thema verschwundener Haustiere und der Warnung vor Tierfängern und ihren Methoden?
Immer öfter aber wird auf Webseiten im Internet, in Zeitungsartikeln oder durch die Stellungnahme von renommierten Tierschutzvereinen (durch die Politiker und Vertreter der Pharmaindustrie sowieso) das Thema Tierdiebstahl durch professionelle Tierdiebe ins Reich der urbanen Legenden verschoben. Allenfalls räumt man die Möglichkeit ein, das z.B. Katzen für den Fellhandel eingefangen werden. Angeblich sei niemals ein Tierfänger gefasst worden.



So konnte man im Hamburger Abendblatt vom 24. Februar 2007 den Bericht: Weitere Infos auf DKNC "Nur ein modernes Märchen?" lesen.



Betrachten wir also einmal historisch gesicherte Aussagen zum Thema Vivisektion und Beschaffung der Labortiere. Auch wenn es weit zurückliegt, ist die Weitere Infos auf DKNC Abhandlung von Daniel Juette sicher interressant zu lesen.



Machen wir nun einen Sprung in die Zeit der 70ger-90ger Jahre. Aus dieser Zeit gibt es einen Bericht aus Spanien mit dem Titel: Weitere Infos auf DKNC Handel mit Tieren für Labore. Näheres dazu kann man auch in dem Buch Weitere Infos auf DKNC "Holocaust", verfasst von Milli Schär-Manzoli lesen.



Vor einigen Jahren bekam ich einen Videofilm zugesendet, mit dem Titel: "Tiere in der Forschung". Gedreht wurde er von dem Schweizer Kameramann und Tierschützer Mark Rissi und Stefan Eckart.(1992). Dieser Film hat mich schwer schockiert. Er zeigte Interviews mit Tierdieben, Katzenklauern, Hundezüchtern, die ihre Hunde als Schrott bezeichneten, denen es egal war ob die Tiere in den Versuch gingen. Personen die überall her Tiere organisierten. Sie antworteten auf Zeitungsannoncen, wenn jemand Hunde oder Katzen abgeben wollten und so weiter.

Undercover gaben sich die Tierschützer als Aufkäufer für Labore aus und bekamen Einblick in die Praktiken der Tierhändler. Sie deckten auch auf, dass die Pharmaindustrie, um Geld zu sparen, Tiere aus dunklen Kanälen kauft.
Weitere Infos auf DKNC Eine Tierschützerin, die sehr engagiert war, finanzierte das Projekt. Sie ist den Händlern durch ganz Europa gefolgt und hat hunderte Hunde freigekauft und ihnen ein schreckliches Schicksal erspart. Dieser Film hat mich nicht losgelassen.

Das Weinen und Heulen der Tiere in dem Film hat sich mir eingebrannt. Mich würde auch nicht der Gedanke beruhigen, dass nur "gezüchtete" Tiere verwendet würden. Dieser Wahnsinn Tierversuch muss abgeschafft werden.
Es gibt keine Entschuldigung dafür, Tieren derart schreckliche Dinge anzutun.
Schon gar nicht zu sagen, sie seien ja extra dafür gezüchtet! Ich habe mir diesen Film immer wieder angeschaut und Weitere Infos auf DKNC eine Zusammenfassung geschrieben um einmal aufzulisten welche Institute dort verwickelt waren.



Warum sollte das heute anders sein?

Was hat sich seit damals verändert?



Diese skruppellosen Züchter und Händler waren nicht die einzigen gewissenlosen Menschen, die Tiere kaltblütig an ihre Henker verkauften.Denn der Tierbedarf der Labors ist riesig und der Moloch Vivisektion ist unersättlich.
So erschien Ende der 70ger Jahre ein Artikel in der Zeitschrift „Bunte“ mit dem Titel:



Für 5 Mark ab ins Versuchslabor.


Weitere Infos auf DKNC Der vertuschte Skandal.



Nach seinen Ermittlungen erstattete Dr. St. Anzeige gegen Unbekannt wegen Diebstahl seiner Katzen. Daraufhin begannen die Ermittlungen der Landespolizei Traunstein, die erstaunliches zu Tage brachten.
Nach den Ermittlungen der Polizei verkaufte allein ein Tierhändler im Verlauf von zwei Jahren 4054 Katzen an verschiedene Institute in München Erlangen, Göttingen und anderen Orten.
Für 50 DM pro Katze. Er hatte diese Tiere wiederum von Mittelspersonen aufgekauft. Von Rentnern , Studenten, Arbeitslosen, Hausfrauen und Jugendlichen. Das Stück zwischen 5 und 15 DM.
Mutmasslich waren alle diese Tiere gestohlen oder sonstwie ergaunert.
Obwohl der Diebstahl schwer nachzuweisen ist, wurde in Coburg ein Ehepaar mit 8 Monaten Gefängnis bestraft, weil es seine Kinder auf Katzenfang geschickt hatte und 17 Kätzchen an Versuchslabore verkaufte.

Der Händler Karl H. aus Günzenhausen schilderte der „Bunte“ scheinbar breitwillig wie er als Versuchstierhändler Katzen organisierte:
"Wenn ich Katzen brauche, rufe ich in irgendeinem Dorf im Gasthof an, wo mich die Leute kennen. Da sitzt dann vielleicht gerade der Milchwagenfahrer oder sonst jemand, und der besorgt mir das Tier. Ich muss es nur noch abholen. Woher er die Katze hat interessiert mich nicht. Manchmal geht auch meine Frau oder mein Sohn am Wochenende los um Katzen zu besorgen. Wozu die Katzen verwendet werden bindet er niemand auf die Nase."


 
 
Letzte Aktualisierung: Wed Dec 10 20:13:27 2008 Holger Brüser
 
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Hamburger Abendblatt: Nur ein modernes Märchen?
Originaltext: Handel mit Tieren für Labore