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In Niederbayern wurde der Postbote Karl M. dabei erwischt wie er einen Hauskater unter den Säcken seines Dienstwagens verschwinden lassen wollte..
Auch er war Lieferant für einen berüchtigten Versuchstierhändler.

Aus der Polizeiakte, die sich auch mit den Zulieferern des Versuchstierhändlers Bruno Buchner beschäftigt, ist aus einer Strafanzeige gegen besagten Postboten folgendes zu lesen.

„Als Katzendieb wurde der Postbote Karl Müller, wohnhaft in G. i. Rottal, Ldk. Passau entlarvt und überführt….
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, das M. den Versuchstierhändler Bruno Buchner in der Zeit vom 15.3.75 bis 25.7.76 mit 55 Hauskatzen beliefert hatte. Nach Bekanntwerden des Diebstahles liess sich Buchner am 29.1.77 von Müller bestätigen, das die 55 Katzen legal erworben worden wären. Müller hat dann über seinen Rechtsanwalt den Diebstahl einer Katze zugegeben, für alle anderen an Buchner verkauften Tiere aber jeglichen Diebstahl bestritten.
M. wurde nur für den Diebstahl einer Katze verurteilt. Dabei liessen die Zeugen-aussagen den Schluss zu, das M. während seiner Dienstzeit als Postbote regelmässig Katzen einfing. Bei der Bevölkerung wurde er gar „Katzerer“ genannt und liess immer wieder durchblicken, dass er sehr viele Katzen brauche, weil er zu Hause in Griesbach sehr viele Mäuse habe. Die Katzen habe er sich wahrscheinlich schenken lassen.
Einige Zeugen haben ausgesagt Müller habe, wahrend er Post ausfuhr, versucht Katzen einzufangen, was zum Glück in diesen Fällen nicht gelang.



Der dreiste Diebstahl


Aus der Polizeiakte:
Etwa im August 1975, also im vergangenen Jahr, stahl Müller während der Ausübung seines Dienstes der Maurersfamilie H. in Tettenweis, einen Kater.
Hierzu gab die Maurersehefrau Juliane H. an, Müller sei damals in ihre im 1. Stock befindliche Wohnung gekommen und habe ein Nachnahmepaket zugestellt. Der Dienstwagen des Müller, ein gelber Volkswagen habe während dessen vor dem Haus gestanden. Als sich Müller nach der Einhebung des Nachnahmebetrages wieder entfernte habe ihr 4jähriger Enkel, der durch das Fenster geschaut habe, gerufen „der Postbot packt unseren Dickerl ein“. Damit habe der Bub gemeint, das Müller den Kater ihrer Familie in seinem Dienst PKW verstaut habe. Sie, Frau H., und ihre zu diesem Zeitpunkt anwesende Tochter und deren Mann hätten dies zunächst nicht geglaubt. Erst als das Kind zu weinen angefangen habe, sei sie, Frau H. der Sache nachgegangen. Sie habe Müller dann vor der benachbarten Gastwirtschaft in Grosshaarbach angetroffen, wo er einen Briefkasten zu leeren hatte. Auf ihren Vorhalt den Kater ihrer Familie gestohlen zu haben, habe Müller zunächst geleugnet. Daraufhin sei sie zum Dienstwagen. Müller sei ihr gefolgt, habe dann selbst eine Wagentür geöffnet und auf einen im PKW liegenden leeren Postsack gedeutet und gesagt, sie solle hinsehen, es sei nichts darin. Sie, Frau H. habe aber im PKW einen zweiten Postsack gesehen, in dem sich etwas gerührt habe. Als sie nun nach dem Kater gerufen habe, habe sich dieser in dem Sack sofort bemerkbar gemacht. Daraufhin habe sie den Postsack selbst in die Hand genommen, ihren Kater der sich tatsächlich darin befunden habe, herausgenommen und ihn wieder nach Hause gebracht.
Müller habe dazu gar nichts gesagt, sei aber offensichtlich stark verlegen gewesen.
Zitat Ende

Traurigerweise verschwand der Kater drei oder vier Wochen später endgültig.



Was dann kommt


Der Versuchstierhändler Bruno Johann Buchner (Kreis Traunstein), kaufte laut Ermittlungen der Landespolizei Bad Aibling:



Im Jahre 1975 1.998 Hauskatzen 
Im Jahre 1976 1.875 Hauskatzen 
Im Jahre 1977 183 Hauskatzen 
Summe: 4.056 Hauskatzen 


Die Katzen waren zum Zeitpunkt der polizeilichen Ermittlung bereits in Tierversuchen verbraucht worden, deshalb konnte die Beschaffung der Tiere nur nachträglich aufgerollt werden. Und dies auch nur bei den Personen, die eine grosse Menge an Katzen an Buchner verkauften.

Buchner hatte ca. 2500 Hauskatzen von etwa 20 Personen aufgekauft. Diese wurden nachträglich verhört. Weitere Infos auf DKNC Einige Fälle, die durch die Beschlagnahmung der Geschäftsunterlagen ans Licht kamen:



Buchner hat von o.g. 7 Personen 1373 Hauskatzen aufgekauft, ohne dass hierfür ein glaubhafter Herkunftsnachweis erbracht wurde.
Die Tiere stammten also sämtlich aus s.g. DUNKLEN KANÄLEN.

Buchner bestritt im Verhör, irgendetwas von Unregelmässigkeiten zu wissen.
Stattdessen beschuldigte er einige seiner Berufskollegen der Hehlerei und des Diebstahls.
Christa E. aus München
Tierhändler H.aus Eching.
Tierhändler B. aus Gelting bei München

Ausserdem beschuldigte er einen Tierpfleger, der bei der Firma Hormon-Chemie in München beschäftigt war, schon seit Jahren mit Katzen zu handeln.

Wer waren nun die Geschäftspartner Buchners? Wer kaufte diese Katzen, die über dunkle Kanäle beschafft worden waren?

Es waren Weitere Infos auf DKNC staatliche Institute und Firmen der Pharmaindustrie.



Fortsetzung folgt



 
 
Letzte Aktualisierung: Wed Dec 10 20:18:01 2008 Holger Brüser
 
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Dunkle Kanäle im Der Spiegel 31/1982