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Gedanken zur Haustierkennzeichnung (Chip)


Das Chippen des Haustieres ist jedem im Kopf, wenn es darum geht, ein entlaufenes oder gestohlenes Tier wieder zu bekommen. Oder um eventuell den Lebensweg zu verfolgen. Dabei sollte man dieses als so sicher und gut angesehene System durchaus einmal etwas skeptisch betrachten.
Natürlich lässt sich jedes System immer irgendwie missbrauchen. Man denke nur einmal an die Aussage bei Einführung des Euro: Der Bevölkerung wurde suggeriert, dass dieser absolut fälschungssicher sei. Mittlerweile ist weit mehr Falschgeld im Umlauf als jemals zuvor. Oder man betrachte nur einmal die gehäuften Meldungen über den Missbrauch von Kreditkarten.

Das Weitere Infos auf DKNC Chippen eines Tieres ist nicht damit getan, einen Chip zu injezieren und diesen dann bei den dafür vorgesehenen Stellen zu registrieren. Man muss dazu einmal die gesamte Kette von Herstellung über Anwendung bis zur Nutzung betrachten. In dieser gesamten Kette gibt es einige Stellen, die als entweder fragwürdig oder halbherzig gelöst anzusehen sind.
Entstanden ist das Chippen aus der EU-Vorgabe zum Weitere Infos auf DKNC Heimtierausweis. Für diesen wird gefordert, dass das darin beschriebene Tier eindeutig identifizierbar sein muss. Mit Weitere Infos auf DKNC Tätowierungen, die zwar auch noch erlaubt sind, ist das zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zu erfüllen. Mikrochips bieten hier bessere und zukunftssichere Möglichkeiten. Sofern man diese auch von Anbeginn konsequent nutzt.
In diesem Zusammenhang ist eigentlich nur der Heimtierausweis selbst als amtlich anzusehen. Er wird von Amts wegen an dafür zugelassene, privatwirtschaftliche Organisationen abgegeben und von dort aus weiter verteilt, bis er in die Hände des Tierbesitzers kommt.
Der Weg eines Tierchips ist zwar unter der Kontrolle der Weitere Infos auf DKNC ICAR in Italien, lässt aber doch letztlich viel Spielraum. Man beantragt dort eine Herstellernummer, lässt seinen Chip dort prüfen und bekommt eine Zertifizierung, um diesen dann zu vertreiben. Als Hersteller ist man dann selbst für die korrekten Nummern verantwortlich. Bis hin zum Verbraucher, dem Tierhalter, gibt es dann keinerlei Kontrolle mehr. Letztlich könnte man sein Tier sogar selbst chippen. Genug Bezugsquellen für Chips gibt es genauso wie entsprechende Anleitungen.

Interessant ist auch die Betrachtung der Registrierung selbst. Keine dieser Stellen ist amtlich. Und keine dieser Stellen prüft, ob es den registrierten Chip so wirklich geben kann und darf und ob das gechippte Tier tatsächlich zu genau der Person gehört, die diesen Chip registriert.
Ähnlich halbherzig, eher noch viertelherzig, ist die Weitere Infos auf DKNC Abfrage einer Chipnummer gelöst. Man ruft im Internet eine entsprechende Seite auf, gibt die Chip-Nummer ein und erfährt dann, wo dieser Chip registriert wurde. Diese einfache Art hat natürlich seine Vorteile. Aber man muss einmal sehen, was dahinter steckt. Je nachdem, welcher übergeordneten Institution sich die Registrierungsstelle angeschlossen hat, muss man verschiedene Abfragesysteme verwenden. Das allein ist noch nicht unbedingt nachteilig. Das Problem steckt bei den Registrierungsstellen. Jede dieser Stellen unterhält nämlich eine eigene, selbstständige, Datenbank der Chipnummern. Das ist nun ähnlich dem, wenn man selbst mehrere Adressverzeichnisse benutzt. Man weiss bald nicht mehr, wo etwas steht und ganz schnell kann es passieren, dass in einem Verzeichnis die Anschrift steht, im anderen die Telefonnummer. Schon hat man Dateninkonsistenz. Das Schlimmste, was bei Datenbanken passieren kann. Man selbst hat nur 10 oder 100 Adressen. Hier reden wir über Millionen. Bei Tasso ist die Rede von 4 Millionen registrierter Chips. Über die Abfragesysteme ist Zugriff auf über 16 Millionen Chips.
Es drängt sich hier ein Vergleich zur Weitere Infos auf DKNC Autozulassung auf, da ja Tiere ironischerweise immer noch als Sache und nicht als Lebewesen gesehen werden. Jedes Auto wird wesentlich konsequenter überwacht.

Neben der Ausgabe von Chips liegt ein grosses Problem bei den Weitere Infos auf DKNC Registrierungsstellen. Solange man sich an das Weitere Infos auf DKNC grundsätzliche Muster einer Chipnummer hält, kann man dort nahezu alles registrieren lassen. Sogar ohne Probleme, so wie es von mancher Seite sogar empfohlen wird, dieselbe Chipnummer in mehreren Datenbanken. Das entspricht, um das Beispiel Autozulassung wieder aufzunehmen, der Zulassung eines Autos in mehreren Landkreisen.

Ein Ausweg stellt nur dar, wenn man sich vom Weitere Infos auf DKNC Herstellercode löst und auf den alternativ möglichen Weg der Weitere Infos auf DKNC Ländercodierung umschwenkt. Hier sehen die ISO-Standards nämlich andere Wege vor. Damit ein Land die Ländercodierung nutzen kann, muss es die Chipnummern selbst hoheitlich überwachen. Also von staatswegen. Dann lässt sich auch eine enge Verbindung von Chip zu Heimtierpass und Tierhalter herstellen. Mit der Ausgabe eines Heimtierpasses wird der dazugehörige Chip ausgegeben, dabei werden die Daten des Empfängers geprüft.


 
 
Letzte Aktualisierung: Fri Dec 26 20:05:42 2008 Holger Brüser
 
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